06.03.2017 - 13:49 Uhr | Quelle: fH/fussifreunde | Seite: 1

Überraschungssiege in der Oberliga

- Auch in dieser Woche gab es in der Oberliga Hamburg wieder einige Ergebnisse, die selbst die besten Tipper nicht voraussagen konnten. Sowohl die Meisterschaftsplätze, als auch die Plätze knapp über dem Strich sind stark umkämpft. Der FC Süderelbe ist eine der Mannschaften der letzten Wochen und konnte sich so ein gutes Polster verschaffen – der Abstand zu den Abstiegsrängen beträgt mittlerweile sechs Punkte. Die wohl größte Überraschungsmannschaft ist momentan jedoch der SV Rugenbergen: Nach schwachem Saisonstart mit nur einem Sieg bis zum 12. Spieltag konnte die Palapies-Elf vom 13. Spieltag bis zum 23. Spieltag vergangenes Wochenende – bis auf eine Ausnahme am 17. Spieltag (4:4 vs. Vicky) – jedes seiner Spiele gewinnen! Doch nun zu den Überraschungen am Wochenende…

TuS Dassendorf 0:1 TuS Osdorf
Nicht nur die Siegesserie von Rugenbergen ist beachtlich – Osdorf konnte, ebenfalls bis auf eine Ausnahme (1:1 vs. Wedel), sechs Siege aus den letzten sieben Spielen holen. Darunter auch der hart erkämpfte 0:1-Erfolg bei Meisterschaftsanwärter TuS Dassendorf. Schon in der 4. Minute traf Sascha Blume – Nutznießer vom zu kurz geratenen Kopfball-Rückpass von Dassendorf-Abwehrchef Atug. Mit dem Tor begann auch die Abwehrschlacht der Osdorfer. Leidenschaftlich kämpfte das Team von Peter Wiehle bis zur letzten Minute, belohnte sich und schenkte dem Dienstältesten, Antonio Ude, einen „Dreier“ zum Geburtstag.
Dassendorf hingegen verpasste damit die Chance noch weiter oben ranzukommen. Der Abstand zur Tabellenspitze beträgt mittlerweile fünf Punkte.

SVCN 1:0 Concordia
Apropos Tabellenspitze… Da wäre doch eigentlich Concordia? Nun ja, nach dem vergangenen Wochenende ist Concordia den Platz an der Sonne vorerst los. In der Rückrunde gab es nun mittlerweile drei Niederlagen in vier Spielen. In der gesamten Hinrunde kassierte „Cordi“ vier Saisonpleiten.
Gegen gut organisierte Curslacker kam Cordi nicht zu zwingenden Torchancen. Zwar hatte Cordi das Spiel in der Hand, die besseren Torchancen hatte jedoch Curslack. Lennart Müller hätte die Bekkampler nach knapp 20 Minuten zur Führung bringen können – doch sein Kopfball-Abschluss landete neben dem SVCN-Gehäuse. Die größte Chance hatte Torjäger Bambur, doch sein Lupfer landete nicht im, sondern auf dem Netz (68.). Curslack kam vor allem in den Schlussminuten zu den besseren Chancen: Zunächst verfehlten Wilhelm und Landau nur knapp das Tor, dann entschied Schiri Porsch bei einem Zweikampf zwischen Hoffmann und Buchholz auf Elfmeter. Witalij Wilhelm verwandelte den Strafstoß mit aller Seelenruhe und traf zum goldenen 1:0 (84.)
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