04.09.2017 - 11:50 Uhr | Quelle: fH | Autor: MGa | Seite: 1

Trotz starker Altona-Leistung: Huddersfield gewinnt 3:0

- Nachdem Altona 93 im August im August schon West Ham United empfing, wartete am gestrigen Sonntagabend mit Huddersfield Town der nächste Premier League-Klub auf den AFC – damit gab es also den nächsten Testspiel-Kracher an der Adolph-Jäger-Kampfbahn. Während es gegen West Ham ein beachtliches 3:3 Unentschieden gab, behielt der Verein aus der Premier League dieses Mal die Oberhand. Obwohl Altona eine starke Leistung bot, konnte Huddersfield rund um den Deutschen Trainer David Wagner mit 0:3 gewinnen.

Schon früh bahnte sich an, dass Huddersfield als Sieger vom Platz gehen wird. Nach vier Minuten war es Sabiri, der mit einem wunderschönen Chip-Pass in den Rücken der Abwehr seinen Mittelstürmer Laurent Depoitre bediente. Der ehemalige Stürmer des FC Porto nahm den springenden Ball direkt und überloppte diesen über AFC-Fänger Grundmann hinweg ins Tor. Nur drei Minuten später wurde Altona ein Freistoß aus 20 Meter Entfernung zugesprochen. Es war exakt die gleiche Position, mit der Nick Brisevac gegen West Ham per Freistoß seinen AFC in Front brachte. Dieses Mal scheiterte der Altonaer Kapitän jedoch und setzte das Leder knapp neben den Pfosten. In der Folge flachte das Spiel immer mehr ab, es entwickelte sich ein Mittelfeld-Geplänkel.
Nach einer halben Stunde hätte Altona ausgleichen müssen – und tat dies auch. Mark Hinze konnte den Spielaufbau von Huddersfield unterbinden, steckte den Ball durch auf Brisevac, der mit links abzog. Torhüter Colemann wäre geschlagen gewesen, der Pfosten hatte jedoch etwas gegen einen Brisevac-Treffer. Der Abpraller landete bei Marco Schultz, der den Ball aus der Not heraus per Hacken-Volley nehmen musste, trotzdem fand sein Abschluss den Weg ins Tor. Einziges Manko: Der Linienrichter hob seine Fahne – allerdings zu Unrecht! Schultz stand weder bei Brisevacs Abschluss, noch bei dem Abpraller vom Pfosten im Abseits.
Altona steckte trotzdem nicht zurück und spielte weiter munter mit. Kurz vor der Halbzeit kam Nick Brisevac noch einmal zu einer Chance, nachdem Hosseini den durchstartenden Rettstadt auf rechts sah, der den Ball direkt in die Mitte zu Brisevac brachte. Seinen Abschluss entschärfte Colemann jedoch (45.). In der zweiten Halbzeit tauschte Altona sein komplettes Team einmal durch – lediglich Eliezer Correia blieb über die volle Distanz auf dem Platz. Das merkte man dem Spiel des AFC jedoch sichtlich an. Das eingespielte Team und der Spielfluss fehlten, sodass sich kaum nennenswerte Chancen seitens des AFC herausgespielt wurden.
Huddersfield kam wenn über den stark aufspielenden Abdelhamid Sabiri gefährlich vor den AFC-Kasten. Der Neuzugang vom 1.FC Nürnberg war es auch, der für das 0:2 aus Altonaer Sicht sorgte. Über die Stationen Quaner (ehemals Union Berlin) und Hadergjonaj (Neuzugang vom FC Ingolstadt) landete der Ball bei jenem Sabiri, der mit einem Schuss aus der Drehung einnetzte (58.).
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