04.10.2017 - 13:22 Uhr | Quelle: afh.de

Norderstedt glücklich weiter beim starken NTSV

- „Schwein gehabt, schwer gemacht“, bilanzierte Norderstedt-Trainer Dirk Heyne nach dem Abpfiff. Dem 59-Jährigen war die Erleichterung dabei deutlich anzusehen. Denn in den 120 Minuten zuvor hatte seine Mannschaft, als Regionalligist natürlich der Favorit, nur mit äußerst viel Dusel das Pokal-Viertelfinale erreicht.

Die Gastgeber aus Niendorf zeigten sich von Beginn an kein Deut schlechter als EN und ging nach etwas mehr als einer Viertelstunde auch in Front. Nach einem Doppelpass zwischen Malte Wilhelm und Pascal Ehrenberg war dieser frei durch und legte im Sechzehner quer auf Kevin Trenel, der zur frühen Niendorfer Führung traf (16.). Und die Gastgeber machten weiter: Zunächst scheiterte Hartwig zwar am Außenpfosten (42.), machte es nur zwei Minuten nach der Pause jedoch besser und traf zum 2:0.

Dem 2:0-Treffer entgegnete Norderstedt in Person von Jan Lüneburg mit dem Anschluss. Erst scheiterte der Mittelstürmer an Kindler, dann versenkte er den Abpraller jedoch im NTSV-Gehäuse (49.). Nach 69 Minuten egalisierte der Regionalligist die Niendorfer Führung. Eine Koch-Ecke vollendete Hamajak Bojadgian.

In der Verlängerung hatte Niendorf erneut Alu-Pech, als der eingewechselte Hunu Jeong nur den Pfosten traf (118.). So ging es ins Elfmeterschießen. Dort vergaben auf Seiten des NTSV Fynn Huneke und Tim Krüger, sodass das Spiel mit 4:6 n.E. endete. „Am Ende hatte Norderstedt dann aber mehr Glück als Verstand. Aber wer im Fußball seine Tore nicht macht, der darf sich am Ende nicht über eine Niederlage beschweren“, konstatierte Niendorf-Coach Ali Farhadi, der mächtig stolz über die Leistung seiner Mannen war.