04.08.2017 - 13:49 Uhr | Quelle: fH | Autor: JAl

Ganitis im Interview: „Es spielt für mich keine Rolle, wie viele Tore ich schieße“

- Am Wochenende empfängt der Wedeler TSV am 2.Spieltag der Oberliga Hamburg Concordia. Für einen Akteur wird dieses Spiel ein ganz besonderes, denn er trifft gleich zu Saisonbeginn auf sein altes Team. Die Rede ist von Theodoros Ganitis. Wir haben mit dem 23-jährigen Mittelfeldspieler, dessen Wechsel zu den Wedelern vor knapp einer Woche durchaus überraschend kam, gesprochen und wollten ein bisschen mehr über den Wechsel, das Gefühl vor dem anstehenden Spiel und seine persönlichen Saisonziele wissen.

Hallo Theo, am Sonntag triffst Du mit dem Wedeler TSV auf Deinen Ex-Verein Concordia. Was erwartet Euch da? Theodoros Ganitis: Für mich persönlich ist das natürlich ein besonderes Spiel. Bei Cordi sind viele Neue dabei, sie haben eine starke Offensive. Aber auch wir haben eine gute Mannschaft, ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe.

Dein Wechsel nach Wedel wurde erst in der letzten Woche offiziell verkündet. Bist Du schon richtig angekommen im neuen Verein? Ganitis: Ehrlich gesagt war ich erst zwei Mal beim Training, wir haben ja unter der Woche auch im Pokal gespielt. Aber die Jungs haben mich gut aufgenommen, man fühlt sich hier wohl.

Zum Auftakt gab es ein 3:3 bei Curslack-Neuengamme. Wie bewertest du den Liga-Start? Ganitis: Drei Gegentore in einem Spiel sind natürlich zu viel. Wir haben einfache Fehler gemacht, das müssen wir abstellen. Dafür haben wir es in der Offensive schon ganz ordentlich gelöst.

Gegen Curslack und auch beim 5:0 im ODDSET-Pokal in Heidgraben warst Du unter den Torschützen. Hast Du Dir eine persönliche Marke für die Saison gesetzt? Ganitis: Nein, es spielt überhaupt keine Rolle für mich, wie viele Tore ich schieße. Hauptsache die Mannschaft ist erfolgreich. Das hat ganz klar Priorität.

Und was hast Du Dir mit Wedel vorgenommen? Kann die Mannschaft in der Oberliga oben mitmischen? Ganitis: Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Und wenn man oft gewinnt, ist es klar, dass man oben mitspielt. Das Potenzial dazu ist im Team definitiv vorhanden.

Interview geführt von Jonas Altwein