29.08.2017 - 11:31 Uhr | Quelle: fH | Autor: MGa | Seite: 1

Edeling-Treffer kam zu spät – Altona unterliegt Lübeck

- Am gestrigen Montagabend traf Altona 93 auf den aufstiegsambitionierten VfB Lübeck. Die zwei Auswärtsspiele zuvor konnte der AFC jeweils für sich entscheiden. Doch auch der VfB Lübeck konnte seine letzten zwei Heimpartien erfolgreich gestalten. Vor einer Rekordkulisse – 2.406 Zuschauer waren an der Lohmühle, darunter rund 300 AFC-Auswärtsfans – konnte der Favorit aus Lübeck mit 2:1 gewinnen. Der Anschlusstreffer von Altona kam zu spät, als dass es nochmal gefährlich werden konnte für den VfB Lübeck.

Von Anfang an bestimmte der VfB das Spielgeschehen. Gary Noel und Gökay Isitan kamen früh zu ersten Gelegenheiten. Auf der anderen Seite hatte Marco Schultz in der Anfangsphase zwei gute Schüsse von Höhe des Sechzehners. Schon in der 19. Minute ging der Favorit in Führung: Gökay Isitan bediente Joshua Gebissa, der in voller Fahrt den Ball leicht über Du Preez lupfte und dann leichtes Spiel hatte. Du Preez traf beim Gegentreffer keine Schuld, anders als bei den darauffolgenden Chancen der Lübecker. Nach Flanken sah der AFC-Fänger sehr unsicher aus, ermöglichte so u.a. Noel die Großchance, die jedoch von dem auf der Linie rettenden Novotny vereitelt wurde.
Kurz vor der Halbzeit kam auch Altona nochmal zu zwei aussichtsreichen Chancen. Novotny kombinierte sich per Doppelpass aus der Verteidigung heraus und suchte Torjäger Nick Brisevac, der aus knapp 20 Metern abzog – sein satter Schuss landete am Außenpfosten (40.)! Fünf Minuten später gab es Freistoß für Altona aus 20 Metern. Wie es in der Bundesliga bei Hakan Calhanoglu war, ist es in der Oberliga oder der Regionalliga für Nick Brisevac: Seine Freistöße sind fast genauso gefährlich wie Elfmeter. Sein Schuss wurde jedoch abgefälscht und landete so knapp neben dem VfB-Gehäuse.

Im zweiten Durchgang war Altona im Vergleich zur ersten Hälfte deutlich wacher und aktiver. Einen großen Aufreger gab es in der 60. Minute, als Edeling nach einem Doppelpass mit Lechler im Sechzehner von Halke gelegt wurde. Ziemlich heikle Szene, die nicht mal im Anschluss im TV aufzulösen war. Von dort an nahm Lübeck das Zepter wieder in die Hand. Der Ex-St. Paulianer Yannick Deichmann setzte den sehr auffälligen Isitan in Szene, der alleine vor Du Preez jedoch deutlich über das Tor zielte (69.).
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