25.07.2017 - 15:32 Uhr | Quelle: fH | Autor: AMa/MGa | Seite: 1

4:4-Krimi am Bekkamp: SVCN behält die Nerven im Elfmeterschießen

- Bereits am Sonntag-Morgen trafen die Zweitvertretung von Concordia und die zweite Mannschaft von SV Curslack-Neuengamme in der ersten Runde des Holsten Pokals aufeinander. Letzte Saison schaffte es Concordia als unterschätzter Neuling bis ins Halbfinale, Bezirksliga-Aufsteiger Curslack vergeigte hingegen schon in der zweiten Runde.

Zu Beginn nahm Cordi II das Zepter in die Hand und kam relativ gut ins Spiel. Schon früh gab es die erste Möglichkeit, doch Gyasse scheiterte mit einem direkten Freistoß aus gut 20 Metern am Querbalken, nachdem SVCN-Schlussmann Stephan den Ball parierte. Nur wenige Minuten später die nächste Möglichkeit der Bekkampler. Jamal Logemann setzte Miguel Marcus mit einem perfekt getimten Ball in Szene, dieser spielte seinen Gegenspieler aus und traf zur frühen Führung (8.). Curslack war zu diesem Zeitpunkt kaum im Spiel. Immer wieder agierten sie, der physischen Überlegenheit bzw. der Lufthoheit geschuldet, mit langen Bällen. Ein Ball landete direkt vor den Füßen von Kevin Obrembalska, dessen Schuss jedoch zu zentral war, sodass Cordi-Fänger Erdmann kaum Probleme hatte den Versuch zu entschärfen.
In der 20. Minute setzte sich Cordis rechter Flügel erneut durch. Wieder war es Miguel Marcus, der in den Strafraum zog und dieses Mal nur durch ein Foul zu bremsen war. Schiedsrichter Potyka blieb keine andere Wahl als auf den Punkt zu zeigen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Cordis Kapitän Logemann souverän. Nur drei Minuten später erneut ein langer Ball von Curslack aus dem Halbfeld. Der Ball flog an Freund und Feind hinweg, perfekt auf den Kopf von Kevin Obrembalska, der die Kugel einnickte. Erneut war Erdmann noch am Ball, dieses Mal konnte der Torwart jedoch nicht entscheidend abfälschen.
Nach dem Anschlusstreffer wirkten beide Mannschaften wie ausgewechselt. Auf einmal machten die Männer in Blau das Spiel und Cordi bekam keinen Zugriff mehr. Es gab viele Ballverluste und viele unnötige Fouls auf Seiten der Marienthaler. Kurz vor der Pause bekam die SVCN-Reserve nochmal einen Freistoß aus aussichtsreicher Position zugesprochen. Kristof Heitmann übernahm sich der Verantwortung und zirkelte das Spielgerät maßgerecht über die Mauer hinweg ins obere rechte Eck (40.).

Nach der Halbzeit verlief das Spiel zunächst unverändert. Curslack hatte mehr Durchsetzungskraft nach vorne und Cordis gefürchtete Offensive (208 Tore in der letzten Saison) blieb zunächst ohne Möglichkeiten. Bestes Beispiel hierfür die 51. Minute: Curslack erneut mit einem langen Ball in Richtung Cordi-Kasten. Nachdem die Cordi-Defensive den Ball nicht klären konnte, setzten sich die Curslacker Offensivspieler gegen die Viererkette durch, Lennart Villinger setzte den Ball haltbar aufs Tor, doch der Ball landete im kurzen Eck.
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